Tourenplanung-Software · Überblick

Tourenplanung-Software: Funktionen, Auswahl und Preise

Tourenplanung-Software verteilt die Stopps eines Tages auf Fahrzeuge und Fahrer und berechnet die Reihenfolge — mit Zeitfenstern, Qualifikationen und Wiederholungen statt Excel-Listen und Karten-App. Diese Seite erklärt, welche Arten von Software es gibt, welche Funktionen ab fünf Fahrzeugen zählen, was der Markt kostet und wie der Umstieg in vier Wochen gelingt. Trailo ordnen wir dabei ehrlich ein.

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bis −90 %

Planungszeit

Beispiel: ein Planungstag
manuell2 Std.
mit Trailo12 Min.
  • bis +20 %Stopps pro Tag
  • bis −15 %Benzinkosten

Vergleich zu manueller Planung in Excel/Papier. Ergebnisse variieren je nach Betrieb und Routenstruktur.

Mit deinen Zahlen rechnen →
Definition

Was ist Tourenplanung-Software?

Tourenplanung-Software ist eine Anwendung, die aus mehreren Adressen, Zeitfenstern und Fahrzeug­kapazitäten automatisch die optimale Tour-Reihenfolge berechnet. Statt manueller Listen in Excel oder in einer Karten-App entsteht in Sekunden ein vollständiger Tagesplan — mit Live-Karte, Zuweisung zu Fahrer:innen und Status­tracking während der Tour.

Moderne Tourenplanung-Software kombiniert klassische Vehicle-Routing-Algorithmen mit KI-Optimierung, berücksichtigt Skill-Matching (welcher Techniker kann was), Multi-Depot-Logik (mehrere Standorte) und Echtzeit-Anpassung bei Stornierungen oder Notfällen.

Vorher / Nachher

Gleiche Stopps, kürzere Wege

18 Einsätze an einem Tag in München, einmal von Hand und einmal automatisch geplant.

Vorher

Von Hand geplant

Manuell geplant: vier Fahrzeuge fahren kreuz und quer durch München, 12 Kreuzungen, 125 km und 6:10 Stunden Fahrzeit.

Nachher

Automatisch geplant

Automatisch optimiert: dieselben 18 Stopps mit drei Fahrzeugen, 3 Kreuzungen, 98 km und 4:55 Stunden Fahrzeit.

Ergebnis im Beispiel

  • −27kmStrecke125 → 98 km
  • −1:15Std.Fahrzeit6:10 → 4:55 Std.
  • −9Kreuzungen12 → 3
  • −1Fahrzeug4 → 3
  • +1,5Stopps pro Fahrzeug4,5 → 6

Beispielrechnung, keine Kundendaten.

Wann sich der Wechsel lohnt

Vier Anzeichen, dass Excel nicht mehr reicht

  • Mehr als eine Stunde Disposition pro Tag

    Wenn dein Disponent jeden Morgen über eine Stunde mit Excel und Maps puzzelt, ist Tourenplanung-Software die offensichtliche Antwort. Bei Trailo dauert die Tagesplanung mit Beispiel­daten weniger als 5 Minuten.

  • Wiederkehrende Aufträge mit verschiedenen Rhythmen

    Quartal, Monat, Halbjahr, wöchentlich — sobald du Verträge in Excel manuell auf Wochen verteilst, machst du die Arbeit, die eine Software automatisch erledigt.

  • Notfälle zerschiessen den Tagesplan

    Wenn jeder Anruf bedeutet, dass ein Disponent 20 Minuten lang umdisponiert, hast du einen Bedarf an automatischer Re-Optimierung mit Slot-Vorschlag in Sekunden.

  • Doku zur Tour auf Papier

    Wenn nach jedem Stopp Klemmbrett und Foto-Kamera abgetippt werden müssen, fehlt eine Mobile-Komponente — typischerweise Teil moderner Tourenplanung-Software oder FSM-Plattformen.

Klingt vertraut? Trailo zeigt mit Beispiel­daten in 5 Minuten, wie es bei dir aussehen würde.

Funktionen, die zählen

Vier Kern-Funktionen moderner Tourenplanung-Software

  1. Automatische Tour-Optimierung mit Constraints

    Über reine Adress-Sortierung hinaus: die Software berücksichtigt Zeitfenster, Fahrzeug­kapazität, Fahrer-Skills, Multi-Depot-Start­punkte und Pausen. Trailo nutzt einen etablierten VRP-Ansatz (Vehicle Routing Problem) mit modernen Solver-Heuristiken. Die Fahrzeiten berücksichtigen typische Verkehrsmuster wie Berufsverkehr auf Premium-Kartenmaterial in Automotive-Qualität — für Ankunftszeiten nah an der tatsächlichen Fahrzeit statt Idealgeschwindigkeiten.

  2. Drag-&-Drop-Disposition mit Live-Karte

    Disponent:innen wollen die optimierte Tour visuell prüfen und manuell anpassen können. Zuweisungen, Reihenfolge-Änderungen und Stopp-Verschiebungen müssen in einer Karten­ansicht direkt machbar sein. Trailo: einzelne Stopps zwischen Fahrern verschieben, ohne dass die übrige Optimierung kippt.

  3. Wieder­kehrende Aufträge & Bulk-Planung

    Service-Verträge mit Quartal-, Monats- oder Halbjahres-Rhythmus pflegst du einmal — die Software erzeugt Termine bis zu 30 Tage im Voraus. Ohne Bulk-Logik beginnt die Arbeit jeden Monat von vorn.

  4. Mobile Status­rückmeldung + Doku

    Stopp abhaken, Foto hochladen, Unterschrift einsammeln — alles direkt am Stopp. Tour-Status fließt live in die Disposition zurück. Trailo: Fragebogen-Builder (ab Professional), CSV-Export der Antworten, Offline-Modus der Fahrer-App, PDF-Routen-Export für Fahrer ohne Smartphone.

Begriffe

Tourenplanung, Routenplanung, Routenoptimierung: Was ist was?

Die drei Begriffe werden im Alltag durcheinander benutzt, meinen aber verschiedene Dinge. Routenplanung ist der Weg von A nach B — das, was ein Navi macht. Tourenplanung ist die Frage, welcher Fahrer an welchem Tag welche Stopps in welcher Reihenfolge abarbeitet. Sie beginnt vor der Fahrt, am Schreibtisch der Disposition, und hat mehr Variablen als Kilometer: Zeitfenster, Qualifikationen, Fahrzeuggröße, Schichtlängen, Wiederholungsrhythmen. Routenoptimierung ist der Rechenschritt dazwischen. Aus Stopps, Fahrzeugen und Regeln entsteht automatisch eine Aufteilung, die möglichst wenig Fahrzeit kostet und alle Regeln einhält.

Für die Software-Auswahl heißt das: Wer nach „Routenplanung" sucht, bekommt oft Karten-Apps und Multi-Stop-Planer für ein einzelnes Fahrzeug. Wer ab fünf Fahrzeugen plant, braucht Tourenplanung — ein Werkzeug, das die ganze Flotte und den ganzen Tag im Blick hat. Wie der Rechenkern dahinter arbeitet, erklären wir auf der Seite Routenoptimierung.

Im technischen Service heißt dieselbe Aufgabe meist Einsatzplanung oder Disposition, in der Logistik Tourenplanung im engeren Sinn. Diese Seite verwendet den Begriff im weiten Sinn — für Service, Wartung, Reinigung, Vertrieb und regionale Zustellung.

Marktüberblick

Vier Arten von Tourenplanung-Software und für wen sie passen

Der Markt ist unübersichtlich, weil unter „Tourenplanung-Software" vier sehr verschiedene Produktklassen laufen. Die Preisspannen stammen aus öffentlichen Preislisten (Stand September 2026) und sind Orientierung, keine Angebote.

TypFür wenStärkenGrenzenTypischer Preis
Multi-Stop-Routenplaner
Karten-Apps, kostenlose Web-Planer
Einzelfahrer, Kuriere, gelegentliche TourenKostenlos oder sehr günstig, sofort nutzbar, keine EinrichtungEin Fahrzeug, wenige Stopps, keine Zeitfenster, keine Wiederholungen, keine Doku0–20 € / Monat
Reine Optimierungs-Tools
Web-Tools mit VRP-Solver
Kleine Lieferflotten, Zustellung, Kuriere mit 2–15 FahrzeugenEchte Mehrfahrzeug-Optimierung, Zeitfenster, meist Fahrer-App, schnell eingeführtWenig Auftrags- und Vertragslogik, Doku rudimentär, kaum Branchen-Workflows20–60 € / Fahrer / Monat
Tourenplanung in einer FSM-Plattform
Disposition, Optimierung, mobile Doku
Service-, Wartungs-, Reinigungs- und Vertriebsflotten mit 5–100 FahrzeugenWiederkehrende Verträge, Notfälle im laufenden Plan, Fragebögen und Nachweise am Stopp, Anbindung ans BürosystemKeine Faktura, keine Lagerlogistik; für reine Paketzustellung überdimensioniert30–150 € / Fahrzeug / Monat
Logistik-TMS, Enterprise-Routing
Transportmanagement, Stückgut
Speditionen, Großhandel, Flotten ab 100 FahrzeugenFahrzeugprofile, Kapazitäten, Frachtkosten, Mehrtages-Touren, tiefe ERP-IntegrationEinführungsprojekte über Monate, Lizenz plus Beratung, für Service-Teams zu schwerFünfstellige Lizenz plus Projekt

Trailo gehört in die dritte Zeile: Tourenplanung als Teil einer schlanken Field-Service-Plattform, pro Fahrzeug abgerechnet, ab 36 € bei jährlicher Zahlung. Für ein einzelnes Fahrzeug ist Trailo nicht gedacht, für eine Spedition mit 300 Lkw auch nicht.

Auswahl

Zwölf Fragen, die du vor der Entscheidung beantworten solltest

Die meisten Fehlkäufe passieren nicht, weil eine Software schlecht ist, sondern weil sie für einen anderen Betrieb gebaut wurde. Diese zwölf Fragen sortieren das vorab. Am besten beantwortest du sie mit deiner echten Wochenplanung neben dir.

Planung

  • Wie viele Fahrzeuge und Stopps pro Tag? Unter drei Fahrzeugen und 20 Stopps reicht meist ein Multi-Stop-Planer. Ab fünf Fahrzeugen rechnet sich Optimierung praktisch immer, weil die Kombinationen für einen Menschen nicht mehr überschaubar sind.
  • Wie viele deiner Aufträge wiederholen sich? Wartungsverträge, Objektrhythmen, Besuchsfrequenzen. Wenn mehr als ein Drittel der Stopps aus Wiederholungen entsteht, muss die Software Rhythmen kennen und Termine selbst erzeugen — sonst pflegst du weiter Listen.
  • Welche harten Regeln gelten? Zeitfenster, Öffnungszeiten, Qualifikationen, fester Ansprechpartner pro Kunde, Schichtlängen, Pausen. Schreib sie auf. Jede Regel, die die Software nicht als Bedingung kennt, landet wieder im Kopf des Disponenten.
  • Fahren deine Leute mehrere Tage am Stück? Vertriebsaußendienst und Techniker mit großen Gebieten sind Montag bis Freitag unterwegs und übernachten im Hotel. Dann muss die Software die Woche als Ganzes planen — Start und Ende zu Hause, Übernachtungen dazwischen — und nicht fünf einzelne Tage. Das können nur wenige Werkzeuge; Trailo gehört dazu und zeigt, in welcher Gegend die Übernachtung liegen sollte.
  • Wie oft ändert sich der Plan am selben Tag? Ein Notfall pro Woche ist etwas anderes als fünf pro Tag. Bei häufigen Änderungen entscheidet, wie schnell eine Neuberechnung läuft und ob die Fahrer-App die neue Reihenfolge ohne Anruf bekommt. Und für Aufträge, die nicht dringend sind: Schlägt die Software den Tag vor, an dem ohnehin jemand in der Nähe ist?

Alltag

  • Wer arbeitet damit? Ein Disponent am Bildschirm, zehn Fahrer am Handy, eine Chefin, die abends die Auslastung sehen will. Alle drei brauchen eine andere Oberfläche. Lass jede Rolle die Software vor dem Kauf selbst bedienen.
  • Was muss am Stopp dokumentiert werden? Unterschrift, Fotos, Checklisten, Prüfprotokolle, HACCP-Nachweise. Wenn die Doku heute auf Papier läuft, ist die mobile Erfassung oft der größere Zeitgewinn als die Routenoptimierung.
  • Haben alle Fahrer ein Smartphone? Wenn nicht, brauchst du einen PDF-Export der Tour. Das ist ein anderes Thema als der Offline-Modus einer App, der Funklöcher in Kellern und Hallen abfängt.
  • Wie lange darf die Einführung dauern? Mit CSV-Import der Kunden und Fahrzeuge steht ein erster Plan an einem Nachmittag. Ein ERP-Integrationsprojekt dauert Wochen. Beides kann richtig sein — aber nicht für den gleichen Betrieb.

Anbindung und Betrieb

  • Wo liegen deine Stammdaten heute? Excel, Faktura-Programm, CRM, Branchensoftware. Die Tourenplanung sollte diese Daten lesen, nicht ersetzen. Prüfe CSV-Import, native Anbindungen, Zapier/Make und eine REST-API.
  • Wie wird abgerechnet? Pro Fahrzeug, pro Nutzer, pro Fahrer, Flatrate. Rechne die Modelle auf deine Flotte um — bei zehn Fahrern und zwei Disponenten unterscheiden sich die Jahreskosten schnell um den Faktor zwei.
  • Wo werden die Daten gehostet? Kundenadressen und Fahrerstandorte sind personenbezogene Daten. EU-Hosting und ein Auftragsverarbeitungsvertrag sind Pflicht, nicht Bonus.
  • Wie kommst du wieder raus? Monatliche Kündbarkeit und Datenexport nach Kündigung. Ein Werkzeug, das dich hält, weil der Ausstieg weh tut, ist kein gutes Zeichen.
Kosten

Was Tourenplanung-Software kostet

Vier Preismodelle sind üblich. Welches günstiger ist, hängt an deinem Verhältnis von Fahrzeugen zu Nutzern — nicht am Listenpreis.

ModellWie gerechnet wirdGünstig, wennTeuer, wenn
Pro FahrzeugJedes geplante Fahrzeug zählt, Nutzer unbegrenztMehrere Disponenten, Fahrerwechsel, Büro liest mitViele Fahrzeuge, die selten fahren
Pro Nutzer oder FahrerJeder Login zählt — auch die Geschäftsführung, die nur schautEin Fahrer pro Fahrzeug, kaum Büro-ZugriffeWechselnde Fahrer, Aushilfen, mehrere Planer
FlatrateFester Monatspreis, oft mit Stopp- oder Routen-LimitKleine Flotten mit vielen StoppsLimits werden gerissen, Zusatzpakete nötig
Enterprise-LizenzJahreslizenz plus EinführungsprojektAb 100 Fahrzeugen mit eigener ITFür alles darunter

Eine Beispielrechnung für acht Fahrzeuge. Wenn deine Disposition heute eine Stunde am Tag mit Excel, Karten-App und Telefon plant, sind das bei 220 Arbeitstagen rund 220 Stunden im Jahr. Bei 35 € Vollkosten pro Stunde entspricht das etwa 7.700 €. Eine Tourenplanung-Software für acht Fahrzeuge kostet im Modell „pro Fahrzeug" zwischen 3.000 und 6.000 € im Jahr. Die Fahrzeitersparnis durch bessere Reihenfolgen kommt obendrauf — bis zu 15 Prozent weniger Fahrtkosten sind bei dichten Touren realistisch, bei weit gestreuten Stopps weniger. Die Rechnung kippt, wenn du bei acht Fahrzeugen nur zwanzig Minuten am Tag planst. Dann ist die Software ein Komfort, kein Hebel.

Zu den Lizenzkosten kommen Posten, die selten im Angebot stehen: die Datenbereinigung vor dem Import (falsche Adressen sind der häufigste Grund für Frust in den ersten Wochen), eine Stunde Einweisung pro Fahrer und der Aufwand für die Anbindung ans Bürosystem, falls sie über CSV hinausgeht. Wie du deine eigenen Zahlen einsetzt, zeigt der Ersparnis-Rechner; die Preismodelle im Detail vergleicht der Ratgeber Was kostet Tourenplanung-Software?

Einführung

Von Excel zur Tourenplanung-Software in vier Wochen

Der Umstieg scheitert selten an der Software und oft an der Reihenfolge. Diese Abfolge hat sich bei Betrieben mit fünf bis dreißig Fahrzeugen bewährt.

Woche 1: Stammdaten bereinigen und importieren

Kunden, Adressen, Ansprechpartner, Fahrzeuge, Fahrer. Die Excel-Liste ist meist älter als der Betrieb und enthält Dubletten, alte Adressen und Postfächer. Eine Stunde Bereinigung spart in Woche zwei einen Tag Ärger. Dann per CSV importieren und die Geokodierung prüfen: Jede Adresse, die die Software nicht eindeutig findet, muss einmal von Hand gesetzt werden.

Woche 2: Regeln hinterlegen, parallel planen

Zeitfenster, Öffnungszeiten, Qualifikationen, feste Zuordnungen, Rhythmen der Verträge. In dieser Woche plant die Disposition noch in Excel und lässt die Software denselben Tag rechnen. Die Abweichungen zeigen, welche Regel noch fehlt — nicht, ob die Software „falsch" plant.

Woche 3: Zwei Fahrer live, der Rest folgt

Die zwei Fahrer, die am ehesten mitziehen, bekommen die App. Sie liefern das Feedback, das später alle betrifft: Ist die Reihenfolge nachvollziehbar, funktioniert das Abhaken, fehlt eine Info am Stopp. Erst wenn die beiden ohne Rückfragen fahren, kommt die restliche Flotte dazu.

Woche 4: Excel abschalten, Kennzahlen lesen

Ab jetzt gilt der Plan aus der Software. Die alte Liste bleibt als Archiv, wird aber nicht mehr gepflegt — sonst entstehen zwei Wahrheiten. Nach zwei Wochen Betrieb lohnt der erste Blick auf Auslastung pro Fahrzeug und Fahrzeit pro Stopp. Das sind die Zahlen, die den Effekt belegen — oder zeigen, wo noch eine Regel fehlt.

Typische Fehler

Sechs Fehler bei der Auswahl von Tourenplanung-Software

  • Mit Demo-Daten entscheiden

    Jede Software plant hübsche Beispiel-Touren. Aussagekräftig ist nur deine eigene Woche mit deinen Adressen, Zeitfenstern und Ausnahmen. Besteh auf einem Test mit echten Daten.

  • Die Doku vergessen

    Die Tour ist in zehn Minuten geplant, der Nachweis am Stopp läuft weiter auf Papier. Dann bleibt die zweite Hälfte des Aufwands liegen — und der Fahrer trägt zwei Systeme.

  • Fahrer nicht einbeziehen

    Die Disposition wählt aus, die Fahrer sollen nutzen. Wenn die App im Alltag nervt, wird sie umgangen — und der Plan stimmt ab Mittag nicht mehr. Zwei Fahrer in den Test zu holen kostet einen Vormittag.

  • Alles in einem erwarten

    Rechnung, Lager, Lohn und Tourenplanung in einem Werkzeug gibt es für kleine Betriebe kaum in guter Qualität. Meist ist ein gutes Faktura-Programm plus eine saubere Anbindung an die Tourenplanung die bessere Kombination.

  • Nur den Lizenzpreis vergleichen

    Zwölf Euro pro Nutzer klingt günstiger als 36 Euro pro Fahrzeug — bis du Fahrer, Disposition, Büro und Aushilfen zusammenzählst. Rechne immer die Jahreskosten für deine reale Besetzung.

  • Den größten Hebel übersehen

    Der teuerste Posten ist nicht die Lizenz, sondern ein Fahrzeug samt Fahrer, das nicht nötig wäre. Gute Software zeigt nach der Optimierung, ob ein Tag mit einem Fahrzeug weniger fahrbar wäre. Trailo gibt diesen Fahrzeug-Hinweis nach jedem Lauf — er allein kann die Lizenz für ein Jahr bezahlen.

Mit echten Daten testen — 14 Tage, keine Kreditkarte. Oder lass es dir in 15 Minuten zeigen.

In deiner Branche

Routenplanung pro Branche, gebaut für deinen Workflow

Jede Branche hat eigene Constraints. Hier siehst du, wie Trailo den jeweiligen Workflow abbildet.

  • Field Service

    Slot-Vorschlag in Sekunden bei Notfall-Anrufen, Bulk-Planung für Wartungs­verträge, fehlerfreie Adressen durch Premium-Geocoding.

  • Wartung & Instandhaltung

    Verträge automatisch bis 30 Tage im Voraus, Notfall-Aufträge eingetaktet, REST API ans ERP / Property-Management.

  • Reinigung

    Treppenhaus, Glas, Sonder­reinigung — alle Rhythmen in einer Plattform, Notfälle passen in die Tour, Vorher/Nachher-Doku digital.

  • Vertriebsteams

    Multi-Stop-Optimierung mit Zeitfenstern, Adressen automatisch validiert, B2B-Festrouten + B2C-Adhoc in einer Tour, PDF-Routen für Fahrer ohne Smartphone.

  • Handwerker

    Termine sofort am Telefon zusagen, Mehrtages-Aufträge planen, fixer Handwerker pro Stamm­kunde.

  • Schädlingsbekämpfung

    Wartungsverträge automatisch geplant, Notfall-Anrufe in Sekunden eingetaktet, HACCP-Doku digital & manipulationssicher.

  • PoS Marketing

    Filialzyklen automatisch in Touren, Foto-Doku am Stopp, KPI-Dashboard pro Kampagne, offline-fähige Fahrer-App.

Trailo startet bei 36 €/Fahrzeug/Monat (jährliche Abrechnung). Alle Pläne monatlich kündbar.

FAQ

Häufige Fragen zu Tourenplanung-Software

Was ist Tourenplanung-Software?

Tourenplanung-Software automatisiert das Erstellen von Touren für Service- und Lieferflotten. Sie berücksichtigt Adressen, Zeitfenster, Fahrer-Skills, Multi-Depot-Logik und Fahrzeug-Kapazität und liefert die optimierte Reihenfolge pro Tour — typischerweise in Sekunden statt Stunden manueller Planung.

Ab welcher Flottengröße lohnt sich Tourenplanung-Software?

Ab etwa 5 Fahrzeugen oder 30 Stopps pro Tag wird manuelle Planung in Excel zur täglichen Belastung. Trailo deckt 5–100+ Fahrzeuge ab. Bei kleineren Flotten reicht oft eine Karten-App; größere Flotten deckt Trailo im Enterprise-Tarif ab.

Welche Funktionen sind in Tourenplanung-Software wichtig?

Kern-Funktionen: Drag-&-Drop-Disposition mit Live-Karte, automatische Optimierung mit Zeitfenstern, wiederkehrende Aufträge, Fixe-Fahrer-Zuordnung, Mobile-/Tour-Übersicht für Fahrer, Stamm­daten-CRUD, CSV-Import. Optional: API für ERP-Anbindung, Fragebogen-Builder für Doku, Multi-Depot.

Was kostet Tourenplanung-Software?

Marktpreise pro Fahrzeug/Monat reichen typischerweise von 30 € bis 150 € — abhängig von Funktionsumfang und Tarifmodell. Trailo startet bei 36 €/Fahrzeug/Monat (jährlich) bzw. 45 € (monatlich) — exkl. MwSt., monatlich kündbar. Detaillierte Tarife auf der Preise-Seite.

Wie unterscheidet sich Tourenplanung-Software von Field Service Management?

Routenplanung ist der Optimierungs-Kern. Field Service Management (FSM) ist die breitere Kategorie, die zusätzlich Auftrags­verwaltung, mobile Fahrer-Ansicht, Doku, Reporting und Abrechnung umfasst. Trailo deckt beides ab — Routenplanung als Funktion innerhalb der FSM-Plattform. Mehr dazu auf der FSM-Übersichts­seite.

Brauche ich technisches Know-how für die Einführung?

Nein. Drag & Drop, kein Code. Trial mit Beispiel­daten startet in unter 5 Minuten. CSV-Import deiner Stammdaten meist in 10 Minuten. Die REST API (ab Professional) ist optional — für Teams, die das ERP anbinden wollen.

Was ist der Unterschied zwischen Tourenplanung und Routenplanung?

Routenplanung ist der Weg von A nach B — die Aufgabe eines Navis. Tourenplanung verteilt alle Stopps eines Tages auf Fahrzeuge und legt die Reihenfolge fest, unter Regeln wie Zeitfenstern, Qualifikationen und Schichtlängen. Ab mehreren Fahrzeugen mit Zeitfenstern brauchst du Tourenplanung; eine Karten-App reicht dann nicht mehr.

Gibt es kostenlose Tourenplanung-Software?

Ja, für ein Fahrzeug und wenige Stopps: Karten-Apps und kostenlose Multi-Stop-Planer. Sobald mehrere Fahrzeuge, Zeitfenster, Wiederholungen oder Dokumentation dazukommen, stoßen sie an Grenzen. Trailo lässt sich 14 Tage ohne Kreditkarte mit eigenen Daten testen.

Wie lange dauert die Einführung von Tourenplanung-Software?

Mit CSV-Import und Beispieldaten steht der erste Plan am selben Tag. Ein sauberer Umstieg mit Datenbereinigung, hinterlegten Regeln und Fahrer-Rollout dauert bei 5 bis 30 Fahrzeugen etwa vier Wochen. Anbindungen an ERP oder Branchensoftware kommen je nach Weg (CSV, Zapier/Make, API) obendrauf.

Funktioniert Tourenplanung-Software auch für Fahrer ohne Smartphone?

Ja, wenn sie einen PDF-Export der Tour bietet. Trailo gibt die Tagestour mit Reihenfolge, Adressen und Hinweisen als PDF aus. Der Offline-Modus der Fahrer-App ist davon getrennt: Er hält die App in Funklöchern lauffähig und synchronisiert, sobald wieder Netz da ist.

Kann Tourenplanung-Software eine ganze Woche mit Hotelübernachtungen planen?

Nur wenige Werkzeuge können das. Nötig ist eine Mehrtages-Optimierung, die Start und Ende am Wohnort, die Arbeitszeit pro Tag und Stopps mit Wochen-Fenster kennt. Trailo plant Montag bis Freitag in einem Durchlauf und zeigt, in welcher Region jede Übernachtung liegen sollte. Multi-Stop-Planer und die meisten Optimierungs-Tools planen dagegen nur einzelne Tage.

Wie hilft Tourenplanung-Software bei einem Auftrag, der spontan reinkommt?

Mit einem Slot-Vorschlag: Die Software prüft, wer Kapazität und Qualifikation hat, und an welchem Tag der Auftrag den geringsten Umweg verursacht — heute in der laufenden Tour bei einem Notfall, oder nächste Woche, wenn ohnehin jemand beim Nachbarn ist. Der Disponent bestätigt, der Fahrer sieht die Änderung in der App.

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